Von der Entstehung eines Eisenbahnbuches
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Tel./Fax:  03 52 42 – 4 77 11 Funk:  01 77 – 3 21 56 29  Internet: www.wunderwald-bahnbuecher.de  E-Mail: peter.wunderwald@gmx.de  Diplom-Museologe  Peter Wunderwald Steinbuschstraße 30 01683 Nossen
Am Anfang eines jeden Buches steht das Quellenstudium in Archiven und Sammlungen. Dabei werden auch ehemalige Eisenbahner, Heimatforscher und Anwohner befragt. Oftmals ist es notwendig, mehrere Meter Archivakten zu „durchforsten“. Diese Arbeit erstreckt sich in der Regel über Jahre. Die Herausgabe des Buches im Eigenverlag ermöglicht es, Wünsche in Bezug auf die Ausstattung mit Bildern und den Textumfang weitestgehend zu berücksichtigen.
Doch wie erfolgt die Herstellung eines Buches? Das Manuskript wird mehrmals auf sachliche und fachliche Richtigkeit geprüft, redigiert und korrigiert. Danach wird es typografisch bearbeitet, d. h. der Gestaltungskonzeption des Buches entsprechend Schriftarten und -größen, Satzbreiten und -arten sowie der Zeilenabstand festgelegt. Anschließend wird das Textmanuskript konvertiert und in die gewünschten Druckschriften gewandelt. Das geschieht fortlaufend in Satzspalten und wird Spaltensatz genannt. Aus diesem Spaltensatz und dem jeweiligen Text zugeordneten Bildvorlagen werden nun die einzelnen Seiten des Buches gestaltet, Bildgrößen und Bildausschnitte festgelegt, Angaben zu den Bildern vermerkt und Satzteile auf Satzspiegelvorlagen geklebt. Diese kreative und handwerkliche Arbeit wird als Klebeumbruch bezeichnet. Er hat den Vorteil, dass ganze Kapitel zunächst aufgelegt und beliebig variiert werden können. Das ist günstiger als der Umbruch am Computer, auf dem nur eine begrenzte Seitenzahl gleichzeitig sichtbar ist. Im Satzstudio werden nun die Scanns gefertigt und nach unseren Vorgaben erfolgt die Feinbearbeitung der historischen Bildvorlagen. Nach dem Umbruch entsteht die so genannte Umbruchkorrektur und nach mehrfachen Korrekturgängen erfolgt der Druck in Beisein des Herausgebers, wobei durch Feinabstimmung der Farben an der Druckmaschine der letzte „Feinschliff“ möglich ist. 
Während Gestaltung, Layout und Umbruch durch den Herausgeber übernommen werden, erfolgt der Satz, die Scanns und der Druck in Dresden und die buchbinderische Verarbeitung meist in Leipzig. Die Bücher werden in Sachsen, also im Einzugsgebiet der beschriebenen Bahnstrecken gedruckt. Das ist unser Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und zur Vermeidung langer umweltschädlicher Transportwege. Überdies kommt für die Druckmaschinen umweltfreundlicher Strom aus 100% Wasserkraft und somit erneuerbaren Energiequellen zum Einsatz. Es ist Teil unserer Verlagsphilosophie, nachhaltig und unter Berücksichtigung ethischer Kriterien zu produzieren.